Speicher für die Energiewende

30 thoughts on “Speicher für die Energiewende

  1. @Volker Quaschning: technische Frage Bzgl Power2Gas: wie erhalten wir denn das konzentrierte CO2. Aus der Atmosphäre wird dies bei 400 ppm doch recht aufwendig? Entweder ich muss dies hochgradig auskonzentieren oder ich führe viel N2 durch das System.
    Mit welcher CO2 Quelle arbeiten die Pilotanlage(n) zur Zeit?

  2. Wie sieht es denn eigentlich mit der Plasma methanisation? Dazu habe ich ein Video gesehen.
    https://youtu.be/ENCImIfHVYY können sie darüber vielleicht auch etwas machen?

  3. Bitte schalten sie für die nächsten 30 Jahre so wie die Verträge wahren alle sicheren AtomKraftwerke in Deutschland sofort wieder an, und alle hoch riskanten unsicheren in Nachbarländer sofort aus von wo wir Strom beziehen. den es gibt keine ausreichenden Stromspeicher die Nachts oder bei Windstille oder Sonnenfinsternis ausreichend Strom liefern !!!

  4. Batteriespeicher haben sehr hohe CO2 bilanz in der Herrstellung und haben nur begrenzte Ladezyklen mit stark abfallenden Leistungs – Werten und sind absolut für Millionen von Menschen finanziell nicht erschwinglich ! Co2 Steuer ist nur für Menschen sinnvoll die sofort ab morgen ohne Verstand und Weitsicht zurück ins 18 Jahrhundert wollen .

  5. super sache, nur sind Akkus keine Lösung, denn die Herstellung dieser und vor allem auch die Herkunft der dafür benötigten Rohstoffe ist ein äußerst großes Problem, und um alleine die Umweltauswirkungen der Herstellung von Akkus zu kompensieren muss der entsprechende Akku schon eine ganze Weile in Betrieb sein, um quasi unterm Strich umweltfreundlich zu sein. Ich denke man sollte hinsichtlich der Speichermöglichkeiten noch sehr viel weiter forschen, da im Moment die Möglichkeiten alle noch zu große Probleme mit sich führen. Möglicherweise wäre auf Dauer der reine Wasserstoff doch sehr viel besser, da man ihn in einem Netz aus Wasserstofftankstellen für Autos mit Brennstoffzelle speichern könnte. Dann wären auch elektrische Autos umweltfreundlicher und lukrativer, da sie eine viel größere Reichweite und sehr viel schnellere Betankung hätten.

  6. Warum werden aktuell gerade dann nicht die Pumpspeicher gefüllt, wenn Solarstrom im Überfluss vorhanden ist? Vielmehr erhöht sich der Import von (Atom)strom aus Frankreich, wenn die Pumpspeicher gefüllt werden.

    https://www.electricitymap.org/?page=country&solar=false&remote=true&wind=false&countryCode=DE

  7. Wie sieht es mit den Flüssig Metal Akkus aus ist das nur warme Luft https://youtu.be/4hnE4Viq-LE
    Oder hat das Zukunft?
    Mich hat es mit der Aussage erwischt: Willst Du eine dreckbillige Batterie, dann mach sie aus Dreck, am besten aus lokalem Dreck.

  8. In Kombination mit Wasserstoff Autos ist Power to Gas genial.. Man könnte es noch mit Direct Air Capture kombinieren um fliegen Co2 neutral zu machen🙌

    Es gibt doch auch noch Druckluftspeicher oder?

  9. ach ich hätte gerne Edison-Batterieen im Speicht. Das macht ihn zwar doppel so goß, aber mit etwas deminaerelisiertem Wasser, könnte ich die Anlage vererben. des Lithium ist zwar leich und villeicht fürs Auto gut, aber Zuhause, kommt es nicht aufs Gewicht an.

  10. Lithiumakkus haben aber ihren Preis. Menschen werden aus ihrem Lebensraum vertrieben, die Umwelt zerstört: https://www.youtube.com/watch?v=b0kN81HW8t8

  11. Ich habe gehört, dass es Überlegungen gibt, alte Braunkohletagebaugruben zu Pumpspeicherwerken umzufunktionieren. Staudamm in die Mitte, eine Hälfte mit Wasser auffüllen und damit eine Turbine am Fuß des Staudamms mit dem hydrostatischen Druck betreiben. Bei Stromüberschuss wird wieder zurückgepumpt.
    Kurze Wege, da nur Verrohrung durch den Damm benötigt, bringt Arbeitsplätze in die Region, die Grube wird kultiviert, Stromnetze sind wegen den Kraftwerken auch schon vor Ort. Ich sehe da nur Vorteile. Gibts da schon Zahlen, ob dadurch ein signifikanter Teil des Stromspeichers realisiert werden kann?

  12. Wenn wir die 4,4 Mrd Kubikmeter Erdags aus dem Gasspeicher Rehden (Zitat )"nehmen würden und in Gaskraftwerken zu Strom umwandeln würden, vorausgesetzt natürlich wir hätten genug Gaskraftwerke, könnten wir mit dem gespeicherten Gas zwei Wochen am Stück die komplette heutige Stromversorgung sicherstellen."

    Es ist den Zuschauer aber hoffentlich klar, dass der Erdgasspeicher Rehden, übrigens eine ehemalige ganz und gar nicht CO2-neutrale Erdgaslagerstätte, nicht aus Jux und Tollerei von der Gazprom betrieben wird. Das (u.a. auch russische) Gas wird im Sommer eingespeichert, um im Winter den hohen Heizbedarf in Deutschland decken zu können. Dieser Speicher ist rein saisonal und kann kurzzeitige Tagesspitzen nicht ausgleichen. Da er durch die erforderliche Gaskompression auf knapp 300 bar ebenfalls einen nicht allzu hohen Wirkungsgrad hat, fällt der Gesamtwirkungsgrad noch weiter in den Keller. Vorausgesetzt der Klimawandel macht Heizen in Deutschland nicht überflüssig, wovon ja nun auch die allergrößten Klimapessimisten ausgehen, können wir uns das Gas nicht einfach aus diesem Speicher "nehmen", denn dann würden wir im Winter leider erfrieren. Für die Energiewende im Strom müsste man schon zusätzliche Speicher aufbauen, ja und natürlich Gaskraftwerke, und die Power-to Gas-Anlagen, und, und, und…

    Übrigens weiß die Heizung zu Hause nicht, ob sie gerade das preisgünstige Gas aus Russland oder das mit niedrigem Wirkungsgrad derzeit sicher deutlich teurere produzierte Gas aus der Solarstromelektrolyse verbrennt. Solange hier günstiges Erdgas fließt, wird man den Aufbau der CO2-neutralen Anlagen hoch subventionieren müssen und wir habe ja in Deutschland schon einen recht hohen Strompreis … Alternativ könnten wir das fossile Erdgas durch CO2-Bepreisung auch unerschwinglich machen, damit haben wir jetzt ja angefangen, wenn auch zunächst nur in homöopathischen Dosen. Nur leben wir Deutschen nicht auf einer einsamen Insel, sondern in Europa, wo rechts und links günstiger, fossiler oder atomarer Strom und günstiges, fossiles Gas angeboten wird. Vielleicht sollten wir die energieintensiven Betriebe einfach von der CO2-Steuer befreien. Klingt abstrus. Ist es auch! Aber genau diese Perversion wird erforderlich und gemacht werden. Schließlich hat man es beim Strom nicht anders gemacht (siehe §9a StromStG).
    Ganz so einfach ist die Welt leider nicht, mit ein paar idyllischen Windrädern und Solarkollektoren ist es halt nicht getan …

  13. Hallo Herr Quaschning,
    Was halten sie von der Pilotanlage in Hamburg von SiemensGamesa?
    Ist ein ETES eine valide Option, um Flächendeckend Stromflauten abzufangen?
    Anscheinend sollen größere Gigawattanlagen genüg Wärme für die Stromerzeugung mind- für ein paar Wochen bereitstellen
    Der Energiespeicher (vulkangestein) ist ebenfalls fast überall in Deutschland abbaubar.
    https://www.siemensgamesa.com/newsroom/2019/06/190612-siemens-gamesa-inauguration-energy-system-thermal

  14. Li-Ion ist generell problematisch. Gibt es da nicht Besseres? Platzbedarf ist nicht so wichtig. Keller kann man erweitern usw. Am Wichtigsten ist für mich Langlebigkeit.

  15. Eigentlich sollten ja auch SmartMeter kommen. Ich stelle mir vor, dass Speicher nicht nur eine Lösungen für Menschen mit Eigenheimen und PV-Anlage sind, sondern dass sich ein Speicher auch gut in einer Mietwohnung betreiben lässt. Natürlich ändert das nichts an dem notwendigen Netzausbau, aber man muss dann im Netz nicht so viele Speicher vorhalten, wenn viele Haushalte sich selber dezentral um ihre Speicher kümmern. Das ergibt aber natürlich nur Sinn, wenn ein wirtschaftlicher Anreiz vorhanden ist, sich für mehrere tausend Euro einen Speicher in die Wohnung zu stellen. Koppelt man aber den Endkundenpreis enger an den Börsenpreis so wie das bei Benzin schon lange der Fall ist, dann ginge das. Wenn Strom tagsüber (abhängig von der verfügbaren Menge an PV- und Wind-Energie) günstig ist und nachts teuer ist, dann kann das durchaus ein wirtschaftlicher Anreiz sein. Das könnte sogar soweit gehen, dass man Gewinn erwirtschaften kann, wenn man den Strom nachts wieder einspeist, wenn man einen Speicher hat, der entsprechend groß genug ist. Dieser wirtschaftliche Anreiz funktioniert aber nur mit SmartMetern und smarten Stromtarifen…

  16. Gas. Unter der Erde.
    Wie wäre es mit Wasser unter der Erde? Dann haben wir auch einen Höhenunterschied und können diesen für Speicherung/Generierung nutzen.
    Wären dann eventuell andere Speicherorte und hätten andere Anforderungen. Aber. Gäbe es sowas in Deutschland? Also unterirdische Wasserkraft taugliche Speicherorte?

  17. Wurde eigentlich schon mal Erdwärme angesprochen ? Wir haben im Erdinneren immer konstante Plus Temperaturen ( 15 bis 200 Grad je nach Tiefe ) . Ich bin kein Wissenschaftler , aber daraus kann man bestimmt Energie gewinnen.

  18. Der Professor ist ein Theoretiker ; seine Lösungen sind nicht

    praktikabel, wenn Mann sie ökonomisch betrachtet.Wen das interessiert braucht sich nur z.B. Bei Professor Sinn informieren.

  19. gerade angeschaut – "schnell" kommt oft vor, traurig, wenn man heute, zweieinhalb Jahre nach Veröffentlichung dieses Videos, sieht, was wir geschafft haben bzgl. Power-to-Gas, dezentralen Stromspeicherung, PV und WKA… 🙁

  20. Batteriespeicher in jeden 2. Haushalt einbauen. OK. Oder meint er in jedes 2. Einfamilienhaus? In den Großstädten wohnen die meisten Menschen z.T. auf engstem Raum. Ist seine Vorstellung das in jede Wohnung ein derartiger Speicher kommen würde oder eher in jedes Wohnhaus eine größere Anlage?
    Auch muß in großen Wohngebieten, in denen zehntausende Familien wohnen und wo niemand eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach hat die Infrastruktur soweit ausgebaut werden das es da keine Netzüberlastung gibt.

  21. Schöne, tolle Powerpointgraphiken. Es wäre sehr interessant die jeweiligen Wirkungsgrade zu den Pfeilen zu sehen.

  22. Hört sich hoffnungsvoll an, vielen dank. Mir ist nur unklar, wo die ganzen rohstoffe für die batterien herkommem sollen. E-autos, e-roller, batterieanlagen im haushalt, so viel kobalt etc. gibt es doch gar nicht.

  23. Vielen Dank @volkerquaschning für die tollen Videos und ihren Einsatz bei den Scientists for future.
    Eine Kritik hätte ich an dem Video dennoch. Bei der Batterie wurden die Umweltschäden und sozialen Bedingungen des Abbaus nicht erwähnt. Hätte man mit wenigen Sekunden vielleicht der Vollständigkeit halber anbringen können, wenn man bei den Speicher Seen auch den Natureingriff anspricht.

    Außerdem hätte mich noch interessiert, wie der Wasserstoff karborboniert werden kann und wie man dazu das co2 aus der Atmosphäre nehmen kann.

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